build a website

Die Bergeinöde der Könige

Im Jahre 1806 heiratete Josef König nach Janov ein und nicht lange danach erbte er das Gebäude mit der Hausnummer 4, das einsam in der niedrigen Mulde vor Ihnen stand, von seinem Schwiegervater Anton Zenkner.


Josef König lebte neben der spärlichen Landwirtschaft vom Stricken von Strümpfen. Seine Söhne widmeten sich dann der Glaserzeugung. Mit dem Wachstum der Familie kamen auch weitere Hütten hinzu und mit der Zeit standen hier sechs. Die Einheimischen nannten die Siedlung humorvoll „Königreich“. Manchmal nannten sie sie aber auch spöttisch „Königloch“. Viele der Bewohner des armen „Königreichs“ arbeiteten in der Glasfabrik in Kristiánov.

Die Naturfreunde erfrischten sich auch im Eiswasser. 

Das Haus der Naturfreunde verwandelte sich in den 50er Jahren in die Präsidentenhütte. Gewöhnlichen Touristen war sie nicht zugänglich. Bessere Zeiten begannen im Jahre 2011.


Diese brannte allerdings im Jahre 1887 nieder und als Folge davon verschwand auch der Großteil der Hütten dieser Einöde. Im Jahre 1908 kaufte der Jablonecer Apotheker Ulrich einige der hiesigen Parzellen und errichtete sich hier eine sehr originelle Behausung. Nach einigen Jahren verkaufte er das Haus jedoch und der neue Besitzer nahm es für Baumaterial für den Bau seines Hauses in Jablonec auseinander. Die übriggebliebenen Fundamente und das Grundstück kaufte ihm der Tourismusverband Naturfreunde ab. Dessen Mitglieder errichteten hier das Haus der Naturfreunde, die heutige Präsidentenhütte (tsch.: Prezidentská chata).

Textkooperation: Otokar Simm
Bilder: Petr Kurtin

Roadmap

Mobirise