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Hrabětice-Wiesen – Flughafen

Im Jahre 1947 wurde auf der Hrabětice-Wiese (tsch.: Hrabětické louky) mit dem Bau eines Sportflughafens begonnen. Enthusiasten aus den lokalen Aeroklubs fällten Bäume, räumten Steine und Ruinen verlassener Häuser weg und installierten eine Seilwinde für das Starten von motorlosen Gleitflugzeugen.


Später errichteten Sie einen gemauerten Hangar, und planten sogar die Zertifizierung des Flughafens für Motorflüge. Die Menge an Hindernissen in der Umgebung und das instabile Bergwetter führten jedoch zu einigen Pannen und letztendlich wurde der Flughafen im Jahre 1952 geschlossen. Viele Jahre lang erinnerte noch das Wrack der Seilwinde inmitten der Wiese an seine Existenz.

Der teilweise selbstgebaute Hangar vor der Fertigstellung.

Zum Ende der Existenz des Flughafens besaß der Aeroklub 4 Segelflieger. Abgebildet ist ein zweisitziger VT 52 Jeřáb.


Heute gehören die Hrabětice-Wiesen großteils der Stiftung Jablotron, die es sich als Ziel gesetzt hat, diese Fläche als typische Berglandschaft zu erhalten. Im Sommer wird hier so Heu geerntet und Vieh grasen gelassen, dass die hier nistenden Wachtelkönige nicht gestört werden. Im Herbst können Sie nach Einbruch der Dunkelheit eine Herde Hirsche beobachten, deren Männchen gruselige Geräusche von sich geben und um die Gunst der Hirschkühe kämpfen. Im Winter führt eine Langlaufloipe durch die Wiesen.

Textkooperation: PhDr. Milan Svoboda, Ph.D., Otokar Simm
Literatur: Vojtěch Hájek, Historie sportovního letectví v Libereckém kraji (Die Geschichte des Flugsports im Liberecer Gebiet) 1945–1990, Diplomarbeit KHI FP TUL 2015, S. 80–83
Bilder: Vlastimil Obereigner

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