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Hrabětice-Wiesen – Start des Isergebirgslaufs

Am Anfang des Isergebirgslaufs (tsch.: Jizerská padesátka), dem heute weltbekannten Skiwettlauf, standen die Bergsteiger der Liberecer Gruppe Lokomotiva. Am Samstag, den 20. Januar 1968 stellten sich am Start des 1. Jahrgangs 52 Amateure auf.


Die Teilnehmerzahl stieg jedes Jahr und im Jahre 1977 traten fast 7 000 Wettkämpfer an. In den Jahren mit der höchsten Teilnahme wurde hier auf den Hrabětice-Wiesen (tsch.: Hrabětické louky) gestartet. Die Masse der Wettkämpfer machte sich über den leichten Anstieg zur Královka auf. Dort wartete die unbarmherzige Drängelei im berüchtigten „Trichter“, der den breiten Strom in einige Langlaufloipen verengte. Einer der Meilensteine des Isergebirgslauf war sein vierter Jahrgang.

Im Jahre 1989 stellten sich 5 441 Wettkämpfer am Start des Isergebirgslaufs auf.

Die Frauen eilen auf die Královka zum gefürchteten „Trichter“ (1979).


Nicht lange zuvor starb eine aus fünfzehn Mitgliedern bestehende tschechische Bergsteigerexpedition bei einem Erdbeben in den peruanischen Anden. Weil viele von deren Teilnehmern im Isergebirgslauf angetreten waren, wurden die weiteren Jahrgänge des Wettbewerbs ihnen zu Ehren Memorial Expedition Peru 1970 genannt. Seit 1999 ist der Isergebirgslauf in die Langlaufserie Worldloppet eingereiht. Der Hauptwettkampf wird mit klassischer Technik gelaufen und heutzutage nimmt neben Amateuren auch die internationale Wettkampfspitze teil. Der Start befindet sich jetzt im Skistadion in Bedřichov.

Textkooperation: Otokar Simm
Bilder: Bohumil Jakoubě, Bořivoj Černý, Archiv Jizerské 50 (Archiv des Isergebirgslaufs)

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